Die Foto-Safari im Zoo

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Ich besaß schon reihenweise selbst geschossene Hundefotos, als mir die Ankündigung für eine Foto-Safari im Zoo unter fachkundiger Anleitung ins Auge fiel. Mir war sofort klar, dass ein solcher Foto-Kurs genau das Richtige für mich sein würde. Exotische Tiere fotografisch richtig in Szene setzen – diese Chance bekommt man nicht alle Tage.

Am Eingang des Zoos trafen wir uns in einer Gruppe von acht Hobbyfotografen und einem erfahrenen Tierfotografen. Beruhigt stellte ich fest, dass einige von ihnen sogar nur kleine Kompaktkameras mitgebracht hatten. Da lag ich doch mit meinem Spiegelreflexkamera-Einstiegsmodell ganz gut im Rennen.

Eine der größten Hürden bei der Fotografie von Tieren im Zoo ist sicherlich der Abstand und die räumliche Trennung vom Fotomotiv. Man kann in den meisten Fällen nicht auf das zu fotografierende Tier einwirken. Wenn es einem über Stunden hinweg den Rücken zudreht, hat man keine Handlungsmöglichkeiten. Also gilt es, das Beste aus der Situation zu machen.

Außerdem sind moderne Zoogehege zwar häufig dem natürlichen Lebensraum der Tiere nachempfunden, aber eben nicht identisch. Hier ist der Fotograf gefragt, einen möglichst passenden Blickwinkel zu finden. Mit ein wenig Glück und dem richtigen Bildausschnitt ist es möglich, Fotos von den Zootieren zu machen, die trotz der künstlichen Umgebung exakt so wirken, als wären sie in der Wildnis entstanden.

Genau an diesem Punkt war glücklich über meine vergleichsweise gute Foto-Ausrüstung – und auch darüber, dass ich in ein zusätzliches Objektiv investiert hatte. Die große Brennweite war durchaus nützlich, um auch Details nahe heranzuholen. Für die richtigen Akzente im Foto sorgt das Spiel mit der Schärfe. Was auf gar keinen Fall fehlen darf, ist die Geduld, um den richtigen Augenblick für das Foto abzupassen.

Am Ende des Tages war ich mit der Ausbeute an Fotos durchaus zufrieden. Und vor allem war ich um einige Erfahrungen und Tricks in der Fotografie reicher.

Die Hochzeitsfeier

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Kürzlich waren meine Lebensgefährte und ich bei guten Freunden zur Hochzeit geladen. Aus beruflichen Gründen hatte es sie in den Süden Deutschlands gezogen. Daher führte uns unser Weg in ein kleines Nest im Badischen. Wir hatten uns schon seit einer ganzen Weile höchstens noch auf Fotos in den diversen sozialen Netzwerken gesehen.

Schon vor der Kirche hantierte ein gemeinsamer alter Freund von uns umständlich mit seiner Spiegelreflexkamera herum. Er hatte wohl die Rolle des Hochzeitsfotografen eingenommen. Wenn er nicht Braut und Bräutigam vor dem Objektiv hatte, suchte er sich seine Opfer unter den Hochzeitsgästen. Auch beim Umtrunk nach der Trauung war er wieder zur Stelle.

Die weiteren Feierlichkeiten fanden in einem hübschen alten Fachwerkhaus statt. Wie auf Hochzeiten üblich, sollten die Gäste im Laufe des Abends für Fotos posieren, die später das Hochzeitsalbum schmücken. Uns wunderte nur ein wenig, dass der vermeintliche Hochzeitsfotograf so gar nicht von der Tanzfläche zu bekommen war.

Als wir den kleinen Nebenraum betraten, nahmen wir zunächst nur eine weiße Säule zur Kenntnis. Auf einem großen Touchscreen-Bildschirm wurde das Wort „Posomat“ angezeigt. Ein junger Mann erklärte uns, dass es sich dabei um eine Fotobox handelt, und bot uns seine Hilfe bei der Bedienung an. Das war aber gar nicht notwendig.

Unsere Freunde haben auf die Buchung eines professionellen Hochzeitsfotografen verzichtet. Ebenso haben sie unserem gemeinsamen Freund nicht die Feierei verderben wollen, zu der er vor lauter Fotografiererei sonst gar nicht mehr gekommen wäre. Stattdessen hatten sie die Fotobox aus Karlsruhe kommen lassen. Auf diese Weise konnten sie sicherstellen, dass auch in den fortgeschrittenen Abendstunden noch ansprechende Bilder entstehen.

Auch nach den offiziellen Bildern fürs Hochzeitsalbum hatten wir noch eine ganze Menge Spaß mit der Fotobox. Der Posomat lud uns regelrecht dazu ein, allerhand Faxen zu machen. Je später der Abend und je höher der Alkoholpegel, desto lustiger wurden die Schnappschüssen aus der Fotobox. Des Weiteren kann ich nur sagen das wir uns immer wieder für Veranstaltung eine Fotobox mieten würden.

Vor allem waren wir der Meinung: Wer braucht schon einen Selfie-Stick, wenn der Posomat die allerbesten Selfies macht? Ein paar besonders gelungene Fotos haben wir gleich an der Fotobox ausgedruckt. Und wir überlegen jetzt schon, bei unser eigenen Hochzeit ebenfalls die Fotobox aus Karlsruhe kommen zu lassen.

Starke Fotos auf dem Reitturnier

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Als großer Pferdefan bin ich hin und wieder auch auf Reitturnieren anzutreffen. Ich fiebere gerne mit meinen Freundinnen mit und genieße de großartigen sportlichen Leistungen, die Mensch und Tier in Gemeinschaft vollbringen.

Wen ich ebenfalls bewundere: Die Sportfotografen, die so oft den perfekten Moment im Bewegungsablauf abpassen, so dass gestochen scharfe Fotos voller Dynamik entstehen.
Mit meiner DSLR-Kamera habe ich schon unterschiedliche Bereich der Fotografie erkundet – aber an Reitturniere hatte ich mich damit noch nicht herangewagt. Aus der Vergangenheit und den Versuchen mit einer einfachen Kompaktkamera weiß ich nämlich, dass tolle Fotos auf einem Reitturnier gar nicht so einfach zu schießen sind. Brauchbare Fotos sind mir hier allenfalls neben der Reitbahn gelungen.

Nachdem eine meiner Freundinnen lange damit in den Ohren gelegen hatte, dass sie sich schöne Turnierbilder wünschte, nahm ich meine gute Kamera mit.
Am Dressurviereck gestaltete sich meine Arbeit vergleichsweise einfach. Denn hier wechselten schnelle und langsame Gangarten miteinander ab. Mit Kenntnis der zu reitenden Dressuraufgabe sind alle Bewegungen vorhersehbar. Ich konnte mich mit meiner Kamera in der Mitte der langen Seite platzieren und hatte die perfekte Perspektive für Fotos von der Seite, die Haltung und Schrittfolge des Pferdes ebenso wie den Sitz der Reiterin abbilden. Besonders wichtig war bei dem beweglichen Motiv natürlich eine kurze Belichtungszeit. Runde für Runde experimentierte ich und zoomte auch einmal an die Köpfe von Pferd und Reiterin heran. Der Gesichtsausdruck des hochkonzentrierten Pferdes war eine der gelungensten Aufnahmen des Tages.

Etwas kniffliger wurde es am Springparcours. Aufgrund der vielen interessieren Zuschauer war es gar nicht so einfach, einen guten Standplatz zu finden. Schnell wurde mir klar, dass ich mich fototechnisch auf einige wenige Sprünge würde beschränken müssen.
Die vorhergehenden Reiter dienten mir für Testaufnahmen. Abermals stellte ich die Belichtungszeit aufgrund der hohen Geschwindigkeit auf einen höheren Wert. Da meine Kamera bei den Bewegungen Schwierigkeiten mit dem Autofokus hatte, nahm ich die entsprechenden Einstellungen manuell vor. Am Ende sind mir auch beim Springen neben viel „Trial and Error“ beeindruckende Fotos über dem Sprung mit viel Dynamik gelungen.